Glossar

Was wäre ein technischer Bereich ohne Fachbegriffe und Kürzel?  In unsrem Glossar finden Sie Erläuterungen zum Thema PV-Anlagen. Sollten Sie Ihre gesuchten Informationen nicht finden, kontaktieren Sie uns. Alle Angaben trotz sorgfältiger Recherche ohne Gewähr.

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a
Abschattung

Siehe Verschattung

Abschreibung

Siehe Steuer

AC

Alternating Current / Wechselstrom.

Solarmodule produzieren Gleichstrom (DC), der von Wechselrichtern in Wechselstrom (AC) umgewandelt werden muss, bevor er ins Stromnetz eingespeist werden kann.

Ampere

Maßeinheit für die elektrische Stromstärke, Abkürzung A.

Multipliziert man die Stromstärke (Ampere) mit der Spannung (Volt), so ergibt das die Leistung (Watt).

Angeschlossene PV-Anlage

Bei einer angeschlossenen PV-Anlage spricht man von einer vollständig installierten Anlage, die bereits Strom generiert und den Strom in das öffentliche Stromnetz einspeist.

Anlagenbesitzer

Der Anlagenbesitzer ist der aktuelle Verfüger über und Betreiber einer Photovoltaik-Anlage, unabhängig davon, ob er auch der rechtmäßige Eigentümer der PV-Anlage ist.

Anlagenbewertung

Bewertung einer PV-Anlage, um den Verkauf vorzubereiten oder ein Optimierungs-Investmentvorhaben mit einer gründlichen finanziellen Basis zu unterlegen.

Anlagenerweiterung

Als Bemessungsgrundlage für eine mögliche Erweiterung einer Bestandanlage zählen alle bestehenden Anlagenteile, die sich auf demselben Grundstück befinden und die innerhalb von 12 aufeinanderfolgenden Kalendermonaten in Betrieb genommen wurden.

Werden beispielsweise zwei PV-Anlagen auf demselben Grundstück innerhalb von zwölf aufeinanderfolgenden Kalendermonaten in Betrieb genommen, muss geprüft werden, welche EEG Vergütungsstaffel sich durch die Einbeziehung beider Anlagen-Nennleistungen für die neu hinzukommende PV-Anlage ergibt. Außerhalb der 12 Monate gilt die aktuell gültige EEG Umlage zum Zeitpunkt der Inbetriebnahme der zweiten PV-Anlage.

Anlagenoptimierung

Siehe Optimierung

Anlagenplanung

Bei der Planung einer PV-Anlage müssen unter anderen folgende wichtige Faktoren beachtet werden:

Welche Anlagenleistung wird angestrebt? Wo befindet sich der nächstgelegene Netzanschlusspunkt? Welche Anschlussauslegung wird gebraucht, Niederspannung oder Mittelspannung? Statik, welches zusätzliche Gewicht darf auf das Dach montiert werden? Ist eine Dachsanierung notwendig? Muss Asbest / Eternit entsorgt werden? Wie wird die Anlage auf dem Dach befestigt? Wie viele Module können verschattungsfrei installiert werden? Welche Module und welche Wechselrichter sind am besten geeignet? Wie und wo werden die Kabel verlegt? Wie wird der Blitzschutz gewährleistet?

Anschaffungskosten

Siehe Steuer

Asbest

Siehe Eternitplatten (asbesthaltig)

Aufbau einer Photovoltaik-Anlage (netzgekoppelt)

Die wichtigsten Bestandteile einer PV-Anlage, vom Solarmodul bis zum Einspeisezähler:

Die verbauten Solarmodule ergeben zusammen den Solargenerator, von dort fließt der erzeugte Gleichstrom (DC) zum Wechselrichter, der den Gleichstrom in Wechselstrom (AC) umwandelt. Dann fließt der Strom durch einen Zähler, über den Netzanschluss in das örtliche Stromnetz. Im Wechselrichter befindet sich die Netzüberwachung. Der eingespeiste Strom der PV-Anlage wird über einen Einspeisezähler erfasst.

Aufdachmontage

Die meisten PV-Anlagen werden auf einem Dach montiert.

Bei einer Aufdachmontage wird die bestehende Dachkonstruktion beibehalten. Die Module werden mit einem Montagesystem auf dem Dach montiert.

Ausrichtung

Die Ausrichtung einer PV-Anlage beschreibt die Neigung, den Winkel und die geographische Orientierung einer Solaranlage.

Je nach Ausrichtung der Solarmodule können unterschiedlich hohe Erträge erzielt werden. Man unterscheidet hierbei zwischen Azimut und Neigungswinkel. Bei einer Südausrichtung und einem Neigungswinkel von 35 bis 40° werden die höchsten Erträge erzielt.

Azimut-Winkel

Der Azimut-Winkel beschreibt die Abweichung der PV-Fläche von der Südausrichtung.

Den höchsten Ertrag liefern PV-Anlagen, die exakt nach Süden ausgerichtet werden. Der Azimut-Winkel beträgt 0°, wenn die Fläche genau nach Süden orientiert ist. Der Azimut Winkel wird positiv bei Ausrichtungen in Richtung Westen und negativ bei Ausrichtungen in Richtung Osten. Eine Ausrichtung exakt nach Westen entspricht +90°, eine Ausrichtung exakt nach Osten –90°.

b
Batterie-Speichersysteme

Bieten die Möglichkeit, den Solarstrom zu speichern, wenn der Erzeugungszeitpunkt von Solarstrom nicht deckungsgleich mit dem Verbrauch ist.

Baugenehmigung

Die Installation einer PV-Anlage auf dem Dach ist in der Regel genehmigungsfrei.

Es kann sogenannte gestalterische Bauvorschriften geben, die bei der Gemeinde oder dem unteren Bauaufsichtsamt zu erfragen sind. Allgemeine baurechtliche Vorschriften wie maximale Höhe und die ursprünglich festgelegten Grenzen eines Gebäudes müssen eingehalten werden.

Bestandsanlage

PV-Anlage, die bereits installiert und ans Netz angeschlossen ist.

Bestrahlungsstärke

Die gesamte Leistung der Solarenergie, die auf eine Solaranlage trifft, bezogen auf die Fläche der Anlage. Wird in Watt pro m² gemessen.

Betreiber einer PV-Anlage

Betreiber einer PV-Anlage ist derjenige, der die Anlage unabhängig von den Eigentumsverhältnissen zur Erzeugung von Strom nutzt.

Bewegliches Wirtschaftsgut

Siehe Steuer

Bezugszähler

Erfasst den Bezug des Eigenstrombedarfs einer PV-Anlage aus dem allgemeinen Versorgungsnetz in Kilowattstunden (kWh).

Blitzschutz

Eine PV-Anlage erhöht nicht das Risiko eines Blitzeinschlages in ein Gebäude.

Dennoch muss eine PV-Anlage gemäß den gültigen Blitzschutznormen gebaut werden. Dadurch werden die PV-Anlage und die restliche Gebäudeinstallation vor Schäden durch Blitzeinschlag / Überspannung geschützt.
Ist bereits ein Blitzschutz vorhanden, kann die Anlage trotzdem problemlos installiert werden. Auch ein nachträglicher Einbau ist möglich.

Brandrisiko

Eine brandschutzgerecht installierte PV-Anlage stellt kein erhöhtes Brandrisiko dar. Die Gefahr ist vergleichbar mit der jeder anderen elektronischen Anlage.

Ein idealer Brandschutz berücksichtigt lokale Brandschutzverordnungen, technische Richtlinien und Normen sowie gebäudespezifische Besonderheiten.
Darüber hinaus ist ein Versicherungsschutz für PV-Anlagen ratsam.

Bundesnetzagentur

Selbstständige Bundesoberbehörde mit Sitz in Bonn, zuständig für den Wettbewerb auf den Netzmärkten.

Im Bereich Elektrizität gewährleistet sie, dass Zugang und Nutzung des Energieversorgungsnetzes für alle Netznutzer fair gestaltet sind. Seit dem 1. Januar 2009 müssen Betreiber von PV-Anlagen vor dem Netzanschluss Standort und Leistung ihrer Anlage an die Bundesnetzagentur melden, um die garantierte Einspeisevergütung zu erhalten.

Bypass-Diode

Schützt verschattete Solarzellen vor Überhitzung und Defekten.

Die einzelnen Solarzellen in einem Solarmodul können durch Verschmutzung oder Hindernisse verschattet werden. Wenn der Strom der unverschatteten Solarzellen durch eine verschattete Zelle fließt, kann sich diese bis zur Selbstzerstörung erhitzen. Um das zu verhindern, wird der Strom durch eine Bypass Diode an den verschatteten Zellen vorbeigeleitet.

c
CO2-Vermeidung

Eine PV-Anlage setzt in Betrieb kein Kohlendioxid (CO2) frei und produziert während ihrer Lebensdauer wesentlich mehr Energie, als zu ihrer Herstellung benötigt wurde.

Dadurch leisten PV-Anlagen einen positiven Beitrag zur Vermeidung von CO2. Während der Betriebsdauer werden pro Kilowatt Peak (kWp) installierter PV-Leistung mindestens 7 Tonnen CO2 vermieden.

d
Dachanlage

PV-Anlage, die auf einem Schräg- oder Flachdach montiert ist.

Dachneigung

Der Ertrag einer PV-Anlage hängt von der Ausrichtung der Modulfläche ab.

Bei Dachneigungen im Bereich von 10° bis 50° werden die Solarmodule in der Regel parallel zur Dachfläche montiert. Bei Flachdächern oder nur leicht geneigten Dächern werden die Solarmodule auf Ständerkonstruktionen im Neigungsbereich von 13° bis 30° aufgestellt. Bei Neigungen unter 13° werden die Module nicht mehr ausreichend durch Regen und Schnee gereinigt.

Dachsanierung

Siehe Anlagenplanung

Dachverpachtung

Die Verpachtung eines geeigneten Daches ist auf Grund von standardisierten Verträgen denkbar einfach.

Nachdem die PV-Anlage auf dem Dach montiert ist, erhält der Verpächter vom Investor jährlich oder einmalig in Form einer Einmalpacht die Erlöse aus der Verpachtung. Die Laufzeit wird im Pachtvertrag geregelt (mindestens 20 Jahre plus das Jahr der Inbetriebnahme). Zum Schutz des Investors / Eigentümers der PV-Anlage ist die Eintragung eines Nutzungsrechts notwendig. Das Nutzungsrecht wird in Form einer beschränkt persönlichen Dienstbarkeit, in der Abteilung II (Dingliche Rechte und Reallasten), erstrangig im Grundbuch eingetragen.

DC

Direct Current (DC) / Gleichstrom.

Elektrischer Strom, bei dem Stärke und Richtung der Ladungsträger gleich sind. Solarzellen erzeugen Gleichstrom. Die von PV-Anlagen produzierte Energie wird von Wechselrichtern in Wechselstrom (AC) umgewandelt und erst danach in das öffentliche Stromnetz eingespeist.

Degression

Das Erneuerbare Energien Gesetz (EEG) sieht vor, dass die Vergütungssätze für eingespeisten Solarstrom nach oben und unten angepasst werden können.

Die Höhe der Einspeisevergütung zum Zeitpunkt der Inbetriebnahme wird dem Betreiber einer PV-Anlage für 20 Jahre plus des Jahres der Inbetriebnahme garantiert. Die Veränderung der Vergütungssätze hängt unter anderem vom Zubau neuer PV-Anlagen ab.

Dienstbarkeit

Dingliches Nutzungsrecht an einer fremden Sache;

mit einer Dienstbarkeit wird das Recht, eine Anlage auf einem fremden Grundstück zu betreiben, im Grundbuch abgesichert.

Diffuse Strahlung

Sonneneinstrahlung, die in der Erdatmosphäre reflektiert, gestreut oder gebrochen wird und dann indirekt auf PV-Module trifft.

Direkte Strahlung

Sonneneinstrahlung, die direkt und ungebrochen auf PV-Module trifft.

Direktvermarktung

Verkauf von Strom über ein Marktprämienmodell an einen Direktvermarkter.

Dreiphasige Netzüberwachung

Auch dreiphasige Spannungsüberwachung genannt, überprüft permanent die Spannung aller drei Phasen.

Sinkt eine der Spannungen unter den festgelegten Grenzwert, schaltet sie den Wechselrichter automatisch ab. Steigt die Netzspannung wieder an, setzt sich der Wechselrichter von selbst wieder in Betrieb. Die dreiphasige Netzüberwachung ist im Wechselrichter integriert und trennt die PV-Anlage vom öffentlichen Stromnetz, wenn abgeschaltet werden muss. Bei der dreiphasigen Netzüberwachung ist in regelmäßigen Abständen eine Prüfung erforderlich.

Due Diligence

Gebotene Sorgfalt, die genaue Prüfung und Analyse im Vorfeld einer Verpachtung, eines Kaufs oder Verkaufs vor allem im Hinblick auf wirtschaftliche, rechtliche, steuerliche, technische und finanzielle Fragen.

Dünnschichtsolarzelle

Sind im Gegensatz zu mono- oder multikristallinen Siliziumzellen etwa um den Faktor 100 dünner. Sie müssen allerdings auf ein Trägermaterial aufgebracht werden.

e
EEG

Siehe Erneuerbare Energien Gesetz (EEG)

Eigenkapital / Eigenkapitalquote

Siehe Steuer und Zins und Tilgung.

Einkommenssteuergesetz § 7

Siehe Steuer

Einspeiseleistung

Leistung, die eine Solaranlage zu einem bestimmten Zeitpunkt ins Netz einspeist. Maßeinheit Pac für P = Power (Leistung), ac = alternating current (Wechselstrom).

Einspeisemanagement

Laut EEG erlaubt das Einspeisemanagement dem Netzbetreiber, die Einspeisung des Stroms in das öffentliche Netz vorübergehend zu unterbrechen, wenn eine Überlastung der Netzeinrichtungen droht.

Je nach Anlagengröße unterliegen nicht alle PV-Anlagen dem Einspeisemanagement. PV-Anlagen über 100 kVA Leistung unterliegen in vollem Umfang dem Einspeisemanagement, das neben der Abschaltvorrichtung auch die Übertragung von Daten an den Netzbetreiber vorsieht.

Einspeisevergütung

Der ins Netz eines Netzbetreibers oder EVU eingespeiste Strom einer netzgekoppelten PV- Anlage wird geregelt vergütet.

Die Höhe der Vergütung wird durch das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) festgelegt. Das Gesetz verpflichtet die Netzbetreiber, Photovoltaikanlagen an ihr Netz anzuschließen, den erzeugten Strom abzunehmen und nach einem festgelegten Satz zu vergüten. Die EVU müssen die Mindestvergütungen vom Zeitpunkt der Inbetriebnahme an, für die Dauer von 20 Kalenderjahren, zuzüglich des Jahres der Inbetriebnahme zahlen. Die aktuellen Vergütungssätze finden Sie unter www.bundesnetzagentur.de

Einspeisevertrag

Der Vertrag zwischen Netz- und Anlagenbetreiber zur Abnahme und Vergütung von eingespeistem Strom.

Einspeisezähler

Misst die Strommenge, die eine PV-Anlage in das allgemeine Versorgungsnetz einspeist in Kilowattstunden (kWh).

Energetische Amortisation

Zeitraum, den eine PV-Anlage benötigt, um die für ihre Herstellung verbrauchte Energie zu reproduzieren.

Diese beträgt bei Dünnschichtmodulen ca. 2 bis 3 Jahre, bei multikristallinen Modulen ca. 3 bis 6 Jahre und bei monokristallinen Modulen ca. 5 bis 7 Jahre.

ENS

Steht für Einrichtung zur Netzüberwachung mit zugeordneten Schaltorganen.

Eine PV-Anlage darf nur in ein stabiles Stromnetz einspeisen. Ist das Netz defekt oder abgeschaltet, muss der Wechselrichter selbsttätig die Einspeisung abschalten. Die ENS beinhaltet eine redundante Spannungs- und Frequenzüberwachung des Stromnetzes und wertet festgestellte Schwankungen in der Netzimpedanz aus. Werden die Grenzwerte überschritten, schaltet die ENS den Wechselrichter aus. Liegt die Netzspannung wieder an, geht der Wechselrichter von selbst wieder in Betrieb.

Erneuerbare Energien Gesetz (EEG)

Ziel des Gesetzes ist es, den Anteil der erneuerbaren Energien an der Stromversorgung in Deutschland bis zum Jahr 2020, auf mindestens 30 % zu erhöhen.

Am 25.02.2000 wurde das Erneuerbare Energien Gesetz im Bundestag verabschiedet und ist am 01.04.2000 in Kraft getreten. Das EEG regelt auch die Abnahme und die Vergütung von Strom, der aus erneuerbaren Energiequellen gewonnen wird. Die Netzbetreiber oder EVU sind verpflichtet, den Strom aus erneuerbaren Energien (PV-Anlagen) abzunehmen und entsprechend zu vergüten. Die Vergütungssätze werden jeweils für die Dauer von 20 Jahren zuzüglich des Jahres der Inbetriebnahme garantiert.

Ertrag

Der Energieertrag einer PV-Anlage wird bei einer netzgekoppelten Anlage direkt am Einspeisezähler (kWh) abgelesen.

Um den Ertrag von PV-Anlagen vergleichen zu können, wird der spezifische Jahresertrag errechnet. Der Energieertrag eines Jahres wird durch die installierte kWp-Leistung der Anlage (kWh pro kWp) geteilt. Die Erträge liegen in Deutschland je nach Region, Ausrichtung, Aufstellung, Qualität der Komponenten und deren Abstimmung aufeinander zwischen 900 und 1000 kWh pro kWp und Jahr.

Ertragsgutachten

Wird von einem unabhängigen Sachverständigen erstellt. Es dokumentiert die Leistungen einer PV-Anlage.

Eternitplatten (asbesthaltig)

Das Anbringen von PV-Anlagen auf Asbestzementdächern fällt laut den technischen Regeln für Gefahrstoffe TRGS 519 unter das Verwendungsverbot nach § 18 Abs. 1 der Gefahrstoffverordnung und ist damit verboten.

Die durch eine Dachverpachtung erzielbaren Erlöse können je nach Konzept die Kosten für den Austausch und die gesetzeskonforme Entsorgung der Eternitplatten zumindest kompensieren.

EVU

Siehe Netzbetreiber

f
Fernueberwachung

Automatische Datenlogger überprüfen die Funktionalität einer PV-Anlage und melden eventuelle Störungen der Anlage.

Finanzierung (Optimierung)

Siehe Optimierung und Zins und Tilgung

Flachdachanlage

Eine auf einem Flachdach installierte PV-Anlage. Die Unterkonstruktion kann dabei fest im Dach verankert oder schwimmend montiert und beschwert werden.

Die Module sollten mit einer Neigung von 13° bis 30° montiert werden. Um hintereinander aufgestellte Module nicht zu verschatten, müssen zwischen den Modulreihen Abstände eingehalten werden. Neben aufgeständerten Systemen, die nach Süden ausgerichtet sind, gibt es auch sogenannten Ost-West-Aufständerungen. Der Vorteil von Ost-West-Systemen liegt in der Minimierung der Abstände zwischen den Modulen. Somit kann mehr Leistung auf dem Dach installiert werden.

Förderprogramme

Neben der durch das EEG garantierten Einspeisevergütung gibt es individuelle Fördermöglichkeiten, z. B. zinsverbilligte Darlehen der KfW. Den aktuellen Stand finden Sie unter www.kfw.de

Freiflächenanlage

Eine PV-Anlage, die nicht auf einem Gebäude, sondern auf einer Freifläche aufgebaut wird.

Der am Standort gültige Bebauungsplan muss die Errichtung einer Photovoltaikanlage gestatten.

g
Garantie

Die Bescheinigung der Mindesthaltbarkeit der Komponenten. In der Regel bescheinigen Hersteller Solaranlagen eine garantierte Laufzeit von mindestens 20 Jahren.

Generalunternehmer / GU

Generalunternehmer für den Bau von PV-Anlagen realisieren den Bau der gesamten Anlage mit schlüsselfertiger Übergabe.

Generatorleistung

Pdc ist die momentan eingespeiste Leistung P auf Gleichspannungsseite (Solargenerator).

Gigawatt (GW)

Maßeinheit für Leistung, abgekürzt GW. 1 GW entspricht 1 Milliarde Watt.

Gleichstrom

Siehe DC

Globalstrahlung

Ist die Summe aus diffuser, direkter und reflektierter Sonnenstrahlung, die auf PV-Module trifft.

Die jährliche Globalstrahlung beträgt in Norddeutschland etwa 950 kWh/m² und in Süddeutschland etwa 1050 kWh/m².

Grundbuch

Siehe Dachverpachtung

h
Haftpflichtversicherung

Siehe Versicherung

Hot Spot Effekt

Siehe Bypass-Diode

i
Inbetriebnahme

Anschluss – Inbetriebnahme – Abnahme

Der Anschluss einer Photovoltaikanlage ans Stromnetz muss von einer Elektrofachkraft durchgeführt werden. Nach einer Prüfung der Anlage inkl. Kontrollmessungen wird sie in Betrieb genommen. Danach erfolgt die Abnahme der Photovoltaikanlage durch den Netzbetreiber.

Instandhaltung

Siehe Wartung

Investitionsabzugsbetrag (IAB)

Siehe Steuer

k
KfW-Programme

Siehe Förderprogramme

Kilowatt Peak – kWp

Beschreibt die maximale Leistung eines Solarmoduls oder Solargenerators.

Der Index „p“ bei der Leistungseinheit zeigt an, dass die Leistung des Solarmoduls oder des Solargenerators unter Standard-Testbedingungen (STC) ermittelt wurde. Da in der Praxis Standard-Testbedingungen nur selten gegeben sind, bleibt die Leistung eines Solarmoduls oder -generators im Betrieb meist unter der Spitzen- oder „Peak“- Leistung. 1kWp entspricht 1000 Wp (Watt peak).

Kollektor

Siehe Solarmodul (auch Kollektor)

Kilowattstunde – kWh

Einheit der Energie / Arbeit, entspricht der Leistung von einem Kilowatt über einen Zeitraum von einer Stunde.

Der elektrische Energieertrag einer PV-Anlage wird häufig in kWh angegeben.

l
Leistung

Die elektrische Energie, die in einer bestimmten Zeit geliefert wird, angegeben mit W (Watt) oder kW (Kilowatt).

Leistungsgarantie

Eine erweiterte Garantie der Modulhersteller auf die Leistungsfähigkeit der Solarmodule.

Qualitätsanbieter von Modulen garantieren 80 % der Leistung auf 20 oder 25 Jahre und oder 90 % der Leistung auf zehn oder zwölf Jahre. Sollte die Leistung eines Moduls unter diese Werte fallen, so ist der Modulhersteller verpflichtet, die fehlende Leistung (Module) nachzuliefern oder Ersatzmodule bereitzustellen.

Leistungstoleranz

Die Toleranz der Nennleistung der Solarmodule als Herstellerangabe beschreibt den Bereich, in dem die Leistung der einzelnen Solarmodule liegt.

Bei der Verschaltung der Solarmodule zu Strängen sind Module mit kleiner Leistungstoleranz zu bevorzugen, sie verringern die Fehlanpassung der Module zueinander und erhöhen damit den Ertrag der PV-Anlage. Geringe Toleranzen liegen bei 0 bis +3 %.

Leistungsverlust

Auch Degradation, die Abnahme des Wirkungsgrades einer Solarzelle mit der Zeit. Üblich ist ein Leistungsverlust von 0,5 % pro Jahr.

m
Maximum Power Point – MPP

st der Arbeitspunkt der maximalen Leistung einer Solarzelle, eines Moduls oder eines Generators.

Um die maximale Leistung zu erzielen, übernimmt der Wechselrichter die Aufgabe, den Solargenerator immer an seinem optimalen Arbeitspunkt (MPP) zu halten. Da sich der MPP bei wechselnden Bedingungen wie Einstrahlung und Temperatur verändert, muss der Wechselrichter schnell und genau die Veränderungen des MPP regeln.

Megawatt (MW)

Maßeinheit für Leistung, abgekürzt MW. 1 MW entspricht 1.000.000 Watt. Leistung.

Mittelspannung

Die Leistung, ab der ein Anschluss von PV-Anlagen an das Mittelspannungsnetz erforderlich ist.

Hängt von der Art und der Betriebsweise der PV-Anlage sowie von den Netzverhältnissen beim Netzbetreiber ab, weswegen eine pauschale Angabe nicht möglich ist. Muss immer durch eine Netzberechnung des Netzbetreibers (EVU-Anfrage) festgestellt werden.

Modul

Siehe Solarmodul (auch Kollektor)

Monokristalline Siliziumzelle (Module)

Der Wirkungsgrad monokristalliner Siliziumzellen liegt ca. 15 bis 20% höher als der von multikristallinen Siliziumzellen.

Als Ausgangsmaterial dient ein aus einer Siliziumschmelze gezogener Kristall. Die von dem zylinderförmigen Kristall abgesägten Siliziumscheiben werden im Herstellungsprozess zu monokristallinen Siliziumzellen verarbeitet.

Montagesystem

System zur Befestigung von Solarmodulen auf Dächern, oder Freiflächen.

MPP-Tracker

Damit ein Solargenerator immer am maximalen Arbeitspunkt (MPP) arbeitet und den maximalen Stromertrag liefert, regelt der MPP-Tracker des Wechselrichters, die Spannung auf den benötigten Wert.

Multikristalline Siliziumzelle (Module)

Der Wirkungsgrad multikristalliner Siliziumzellen ist ca. 15 bis 20 % geringer als der monokristalliner Siliziumzellen.

In Blöcke gegossenes Silizium ist das Ausgangsmaterial für multikristalline Siliziumzellen, auch polykristalline Siliziumzellen genannt. Aus den Blöcken werden zunächst Quader und von den Quadern dann die Siliziumscheiben abgesägt. Die Scheiben werden im Herstellungsprozess zu multikristallinen Siliziumzellen verarbeitet.

n
Nanobeschichtung

Mit einer Nanobeschichtung der PV-Module lässt sich der Ertrag einer Solaranlage dauerhaft steigern. Die Beschichtung schützt die Module vor Verschmutzung.

Netzanschluss

Siehe Netzbetreiber

Netzbetreiber

Das Unternehmen, das am Standort der PV-Anlage für den Betrieb und Unterhalt des öffentlichen Stromnetzes verantwortlich ist, regionale Stadtwerke oder überregionale Energieversorgungsunternehmen / EVU.

Das Erneuerbare Energien Gesetz (EEG) verpflichtet den Netzbetreiber, den Netzanschluss von PV-Anlagen zu sichern und den erzeugten Strom vorrangig abzunehmen und zu vergüten.

Netzeinspeisung

Wird der von der PV-Anlage produzierte Strom ganz oder teilweise in das Stromnetz eingespeist, so spricht man von Netzeinspeisung, oder Netzkopplung.

Netzgekoppelte Anlage

Auch netzverbundene Anlage. Eine netzgekoppelte PV-Anlage wird an das öffentliche Stromnetz angeschlossen und der erzeugte Strom an den Netzbetreiber verkauft.

Netzüberwachung

Sicherungseinrichtung, die das Stromnetz überwacht, in das eingespeist werden soll.

Eine PV-Anlage produziert Strom, sobald Licht auf den Solargenerator fällt. Bei einer notwendigen Reparatur am Stromnetz könnte Gefahr entstehen, sollte die Anlage weiterhin Strom ins Netz einspeisen. Deshalb wird die Anlage automatisch vom Stromnetz getrennt, sobald dieses abgeschaltet wird oder ausfällt. Die Netzüberwachungseinrichtung im Wechselrichter kontrolliert ständig, ob das Stromnetz intakt ist. Es gibt verschiedene Systeme zur Netzüberwachung wie die ENS und die dreiphasige Netzüberwachung.

Niederspannung

Die maximale Leistung, bis zu der ein Anschluss an das Niederspannungsnetz möglich ist.

Hängt von der Art und der Betriebsweise der Erzeugungsanlage sowie von den Netzverhältnissen beim Netzbetreiber ab. Deswegen ist eine pauschale Angabe hierzu nicht möglich. Muss immer durch eine Netzberechnung des Netzbetreibers (EVU-Anfrage) festgestellt werden.

Nutzungsrecht

Siehe Dachverpachtung

o
Optimale Ausrichtung einer PV-Anlage

Siehe Ausrichtung

Optimierung

Alle Maßnahmen zur Erhaltung oder Verbesserung der Anlagenleistung und damit des Ertrags der PV-Anlage.

Eine fehlerhafte Projektplanung oder veraltete Komponenten tragen oft zu einer schleichenden Verschlechterung der Anlagenleistung bei. Die Analyse zeigt, ob z.B. der Austausch der Wechselrichter, der elektrischen Verkabelung oder fehlerhafter Module eine lohnende Investition ist.

Auch die regelmäßige Überprüfung der Versicherungs- und Wartungsverträge, sowie Reinigung und eine Nanoversiegelung können zur Optimierung der Ertragsdaten führen.

p
Pachtvertrag

Siehe Dachverpachtung

Performance Ratio

Misst die Effektivität einer PV-Anlage und ermöglicht einen Vergleich von Anlagen an verschiedenen Standorten.

Die Performance Ratio (PR) ist das Verhältnis des tatsächlichen Ertrags zum theoretischen Ertrag, berechnet unter STC-Bedingungen. Im Betrieb führen Faktoren wie Temperatur, Verschmutzung, Verschattung, Wechselrichterwirkungsgrad zu einer Performance unter 100 %. Je näher die PR 100 % erreicht, desto höher ist die Leistung / Qualität der Anlage. Eine PR von 70 bis 75 % ist üblich. Gute Anlagen / Komponenten bringen es auf bis zu 80 %.

Photovoltaik (PV)

Ist die direkte Umwandlung von Strahlungsenergie in elektrische Energie.

Die auf einen Halbleiter auftreffende Strahlungsenergie setzt in diesem elektrische Ladungsträger frei, die über die elektrischen Kontakte in einem äußeren Stromkreis genutzt werden können.

Photovoltaikversicherung

Siehe Versicherung

Polykristalline Siliziumzelle (Module)

Werden aus polykristallinen Blöcken gesägt und weisen eine inhomogene Kristallstruktur auf.

Die Herstellungskosten sind geringer als bei monokristallinen Siliziumzellen, deshalb haben sie im Vergleich zu monokristallinen Siliziumzellen ein besseres Preis- / Leistungsverhältnis.

Potentialausgleich

Dient der Vermeidung von Schäden durch Überspannungen an der PV-Anlage.

In Verbindung mit PV-Anlagen versteht man unter Potentialausgleich die Verbindung aller elektrisch leitenden Gehäuseteile (Wechselrichter) und Installationseinrichtungen (Solarmodule und Montagesystem) mit dem Gebäudepotenzialausgleich.

Projektentwickler

Bringt unbebaute und ungenutzte Fläche in einen baureifen Zustand (Projektrecht) für eine PV-Anlage.

Projektrecht

Vertraglich abgesichertes Nutzungsrecht an einer Dach- oder Freifläche zur Bebauung mit einer PV-Anlage.

PV Calc

Siehe PV Sol

PV Sol

Dynamisches Simulationsprogramm zur Auslegung, Renditeberechnung und Optimierung von PV-Anlagen.

r
Recycling

Seit kurzem gibt es erste Anbieter, die auf das Recycling von Photovoltaik-Modulen spezialisiert sind.

Diese können kristalline Photovoltaik-Module, die in der Regel aus Silizium, Glas, Aluminium, Kupfer, Edelmetallen und einer Reihe von Polymeren bestehen, in ihre Bestandteile zerlegen. In der Anlage werden mechanische, thermische und elektrochemische Verfahren so kombiniert, dass mehr als 90 Prozent alle enthaltenen Materialien zurückgewonnen werden können.

Reinigung

Mit einer regelmäßigen professionellen Reinigung werden Rückstände wie Laub, Staub oder Vogeldreck entfernt. Damit lässt sich der Ertrag einer PV-Anlage optimieren.

Repowering

Repowering von Altanlagen, also das Ersetzen von schlecht performenden Altmodulen durch Produkte neuster Bauart.

Bei Modulpreisen, die gerade noch bei einem Zehntel des Preises der Originalmodule liegen, die vor acht bis zehn Jahren verbaut wurden, kann sich der finanzielle Aufwand einer Anlagenertüchtigung schnell rechnen.

s
Sanierung

Siehe Anlagenplanung

Schrägdach

Unverschattete Schrägdächer, die mit ihrer Fläche nach Südwest bis Südost weisen, sind sehr gut zur Installation von PV-Anlagen geeignet.

Solaranlage

PV-Anlagen sind Solaranlagen zur Stromerzeugung.

Solargenerator

Setzt sich aus allen Solarmodulen einer PV-Anlage zusammen.

Solarmodul (auch Kollektor)

Mehrere Solarzellen werden in Kunststoff oder Harz eingebettet. Diese mechanisch und elektrisch verschaltete Einheit wird als Solarmodul bezeichnet.

Auf der Vorderseite dient eine gehärtete Glasscheibe und auf der Rückseite ein Folienverbund oder ebenfalls eine Glasscheibe als Schutz vor mechanischen und witterungsbedingten Einflüssen. Solarmodule sind für unterschiedliche Montagevarianten, mit und ohne Rahmen erhältlich. Durch angeschlossene Kabel und eine Anschlussdose sind sie für die Installation vorbereitet.

Solarzelle

In der Solarzelle wird Strahlungsenergie in elektrische Energie umgewandelt.

Eine einzelne Solarzelle wird mit vielen weiteren Solarzellen zu einem Solarmodul elektrisch in Reihe geschaltet.

Solateur

Fachkraft oder -betrieb für den Bau und die Instandhaltung von Solaranlagen.

Sonderabschreibung

Siehe Steuer

Spezifischer Ertrag

Gibt an, wie viel Energie in einem bestimmten Zeitraum in Bezug auf die installierte Leistung produziert wurde;

entspricht den kWh pro kWp und erlaubt den einfachen Vergleich von Anlagen unterschiedlicher Größe.

Standard-Testbedingungen

STC (Standard Test Conditions) die Rahmenbedingungen, unter denen die Leistung eines Solarmoduls im Labor gemessen werden.

Bei der Messung sind die Bestrahlungsstärke (1000 W/m2), das Spektrum des Lichts (nach Durchgang durch die 1,5-fache Dicke der Atmosphäre) und die Temperatur der Solarzellen (25 °C) konstant.

Steuer

Aus steuerlicher Sicht wird der Betrieb einer PV-Anlage als Gewerbebetrieb eingestuft. Je nach steuerlicher Situation des Investors können insbesondere zu Beginn der Investition steuerliche Vorteile entstehen (individuell mit dem Steuerberater abzuklären).

Eine neue oder gebrauchte PV-Anlage hat den Status eines beweglichen Wirtschaftsgutes, damit kann nach § 7 Einkommensteuergesetz, ein Investitionsabzugsbetrag (IAB) gebildet werden. Ist das bilanzierte Betriebsvermögen des Vorjahres nicht größer als 235 T€, sind bis zu 40 % der Anschaffungskosten, max. 200 T€, im 1. Jahr abziehbar. Dies führt zu einer deutlichen Reduzierung der Eigenkapitalquote. Zusätzlich sind im Jahr der Anschaffung oder in den folgenden 4 Jahren 20 % der Anschaffungskosten, als Sonderabschreibung abziehbar. Die restlichen Anschaffungskosten können linear abgeschrieben werden, 5 % auf 20 Jahre.

Strang (String)

Die in Gruppen verkabelten Solarmodule nennt man Strang. Alle Stränge zusammen bilden den Solargenerator.

Systemnutzungsgrad

Der Systemnutzungsgrad einer PV-Anlage beschreibt den Wirkungsgrad des gesamten Solarsystems und stellt dar, wieviel Prozent der eingestrahlten Sonnenenergie in elektrischen Strom umgewandelt werden.

Berechnet wird das Verhältnis von erzieltem Solarertrag zur tatsächlichen Strahlungsenergie. Hinzugezogen werden die eingesetzte und die nutzbare Energie des gesamten Solarsystems einschließlich aller Verluste, die im Wechselrichter oder durch Leitungsverluste entstehen.

t
Temperaturkoeffizient

Gibt an, wie sich die Spannung und der Strom und damit auch die Leistung eines Solarmoduls mit der Betriebstemperatur der Solarzellen verändern.

Die Spannung der Solarzellen hat einen negativen Temperaturkoeffizienten und sinkt bei steigender Temperatur ab. Der Strom dagegen steigt geringfügig an. Insgesamt besitzen Solarzellen / Module einen negativen Temperaturkoeffizienten. Je niedriger der Temperaturkoeffizienten eines Solarmoduls ist, desto geringer fällt die Leistung bei Hitze ab.

Thermografie-Check

Mit einem Thermografie Check werden PV-Anlagen mit einer Wärmebildkamera auf Schwachstellen und Leistungsverluste geprüft.

Tilgung

Siehe Zins und Tilgung

Transformator (Trafo)

Die Wechselrichter von PV-Anlagen formen den Gleichstrom in netzkonformen Wechselstrom um. Um die Spannung an das Netzniveau anzupassen, arbeiten Wechselrichter mit einem internen Transformator (Trafo).

v
Vergütung

Siehe Einspeisevergütung

Verpachtung

Siehe Dachverpachtung

Verschattung

Unter dem Begriff der Verschattung versteht man die Reduzierung der Sonneneinstrahlung auf eine Photovoltaik-Fläche durch Gegenstände, die einen Schatten auf die PV-Anlage werfen.

Das kann durch unterschiedliche Hindernisse wie zum Beispiel durch Häuser, Bäume oder auch Schornsteine geschehen. Eine teilweise oder komplette Verschattung der Solarmodule hat starke Auswirkungen auf den Ertrag. Daher müssen die Module möglichst zu jeder Tageszeit unverschattet sein.

Versicherung

Empfohlene Versicherungsformen für PV-Anlagen sind eine Haftpflichtversicherung und eine spezielle Photovoltaikversicherung.

Die Haftpflichtversicherung deckt alle Schäden ab, die durch den Betrieb der Anlage entstehen können. Die spezielle Photovoltaikversicherung tritt bei Schäden an der Anlage ein, z.B. durch Diebstahl, Sturm, Hagel, Vandalismus oder Betriebsunterbrechung.
Ein regelmäßiger Vergleich der Beiträge und Leistung liefert Optimierungsmöglichkeiten.

Volt

Elektrische Einheit für Spannung. Siehe Ampere.

w
Wafer

Ausgangsmaterial für die Herstellung von Solarzellen. Runde oder quadratische Siliziumscheiben, die aus sogenannten Ingots gesägt werden.

Es werden zwei Arten von Wafern unterschieden, multikristalline (polykristalline) und monokristalline. Aus den Wafern werden in mehreren Verarbeitungsschritten Solarzellen hergestellt.

Wartung

Regelmäßige (jährliche) Wartung und Überprüfung einer PV-Anlage sichern einen stabilen Ertrag.

Watt

Elektrische Einheit für Leistung. Siehe Ampere.

Watt Peak – Wp

Einheit für die maximale Leistung eines Solarmoduls oder Solargenerators. 1000 Wp entsprechen einem Kilowattpeak (kWp).

Wattstunde (Wh)

Maßeinheit für die Energie. 1000 Wattstunden (Wh) entsprechen einer Kilowattstunde (kWh).

Wechselrichter

Der Wechselrichter wandelt den vom Solargenerator produzierten Gleichstrom in Wechselstrom um, damit er ins Stromnetz eingespeist werden kann.

Wichtige Qualitätsmerkmale von Wechselrichtern sind ihr Wirkungsgrad und ihre Zuverlässigkeit.

Wechselstrom

Siehe AC

Wirkleistung

Die Wirkleistung ist die entstandene, nutzbare Leistung. Die Wirkleistung wird in Watt (W) angegeben.

Wirkungsgrad

Beschreibt die Effektivität der Energieumwandlung.

Der Wirkungsgrad von Solarmodulen liegt bei 11 bis 21 %, somit werden 11 bis 21 % der eingestrahlten Sonnenenergie in elektrische Energie umgewandelt. Bei Wechselrichtern liegt der Wirkungsgrad bei der Umwandlung von Gleichstrom in Wechselstrom bei 92 bis 98 %.

z
Zelle

Siehe Solarzelle

Zins und Tilgung

Wird im Allgemeinen im Lauf der ersten 12 bis 15 Jahre des Betriebs zusätzlich zu den Renditen erwirtschaftet.

Nach der Tilgungsphase fließen die gesamten Erträge aus der garantierten Einspeisevergütung an den Investor. Die Dauer der Tilgungsphase variiert je nach Höhe des eingesetzten Eigenkapitals und des gewählten Finanzierungsmodels.

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